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iPhone: Application ohne NIB file

Von Manfred Kreß
Warum ohne Interface Builder?
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Wie schon Eingangs erwähnt, ich arbeite lieber ohne IB. In erster Linie deshalb, weil ich die Kontrolle über ein Projekt lieber an einem Punkt habe, als über mehrere Programme verteilt. Lieber setzte ich alle Werte von Hand in Xcode, als ein paar Sachen im IB mit Bindings zu erledigen und das was dann im IB nicht geht wieder in Xcode zu haben. In großen Projekten ist das einfach unübersichtlich. Und so riesig finde ich den Nutzten der Bindings nicht. Das habe ich mit drei Zeilen Code selbst erledigt und dann sehe ich auch sofort was Sache ist, ohne mich durch sämtliche nib Files wühlen zu müssen. Lokalisation: Ein Projekt wird fertig gestellt und mit dem IB in zehn Sprachen übersetzt. Alle zukünftigen Änderungen am Interface müssen dann auch in 10 nibs gemacht werden. Nein danke! "Handlokalisierung" mag am Anfang etwas mehr Arbeit sein, die sich aber zum Schluss dann auszahlt. Und welches Übersetzungsbüro arbeitet schon mit nib als Standardformat? CoreData: Modelle im IB "zusammenklicken", eine feine Sache. Aber wenn sich nach dem Release das Datenmodell ein wenig ändert - was ja vorkommen soll - stehe ich mit dem IB bei der Datenübernahme vom alten- ins neue Modell ziemlich alleine da. Kein "NSKlickDichGluecklich Video Tutorial" von Apple kann hier weiterhelfen. Der Interface Builder war und ist gut zur Erstellung von Prototypen. Und er kann Anfängern den Einstieg erleichtern. Aber für die produktive Entwicklung versuche ich auf den IB zu verzichten oder zumindest den Einsatz zu minimieren.

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